Die Ereignisse von 2020 machen nach traditionell bewährten Methoden arbeitende Firmen wie Thonet zu Vorreitern im Sinne der Achtsamkeit und Nachhaltigkeit.

Deglobalisierung, Reshoring, Glokalisierung … Die Geschehnisse von 2020 könnten sich zum Treibsatz für überfällige Veränderungsprozesse entwickeln. Unübersehbar ließ die Krise binnen Wochen eine Vielzahl von Auswüchsen der letzten Jahrzehnte zum existenzbedrohenden Bumerang werden. Die aufgrund von exzessivem Outsourcing auf aberwitzige Längen angewachsenen globalen Lieferketten zum Beispiel. Oder die ebenfalls aus Kostenoptimierung geschehene Auslagerung ganzer lebenswichtiger pharmazeutischer und medizintechnischer Produktionsbetriebe – quasi das Gegenteil von Nachhaltigkeit.

Seit 200 Jahren Vorreiter: Thonet

Für das Desiderat eines Gegenentwurfs verwendete die EU-Kommissionspräsidentin unlängst den Begriff der „achtsamen Globalisierung“. Es gibt aber auch Akteure, für die Achtsamkeit und Nachhaltigkeit alles andere als neue Themen sind. Gegenwärtig erweist sich beispielsweise das Unternehmen Thonet, Pionier des modernen Möbeldesigns, ein weiteres Mal als seiner Zeit voraus: mit kurzen Lieferketten und eigener Produktion am Standort Deutschland.

Überhaupt hat bei Thonet der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, haben höchste ökologische und soziale Standards und ein nahezu obsessives Augenmerk auf handwerkliche Perfektion – als Basis für die sprichwörtliche Qualität und Langlebigkeit der längst zu Design-Klassikern avancierten Möbel – eine lange Tradition. Dennoch mutet all das in der heutigen Zeit nachgerade avantgardistisch an.


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Handwerkskunst und Spitzentechnologie perfekt vereint

Bei Thonet begnügt man sich nicht damit, nur die besten Materialien auszuwählen. Man arbeitet ausschließlich mit Lieferanten zusammen, die Nachhaltigkeit ins Zentrum stellen und die gleichen Wertvorstellungen wie Thonet vertreten. Heutzutage stammt das Stahlrohr für Thonet-Möbel aus dem Schwarzwald, Buchenholz aus heimischen Wäldern, das Leder für die Bezüge aus Süddeutschland und Italien. Einzig das legendäre Wiener Geflecht macht eine außereuropäische Lösung erforderlich: in Indonesien wachsende Rotangpalmen.

Wiener Geflecht: Sorgfältige Handarbeit garantiert, dass später alles perfekt sitzt.

Die Herstellung im hessischen Frankenberg verbindet meisterhafte Handwerkskunst mit modernsten Fertigungstechnologien. Auch das hat bei Thonet Tradition. Sich allerdings zu vergegenwärtigen, wie revolutionär seinerzeit die Entwicklung der Bugholzstühle und die Einführung des Baukastensystems für die arbeitsteilige Fertigung war, fällt fast ein wenig schwer. Schließlich haben sich die archetypischen Möbel so tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt, dass es scheint, als seien sie immer schon da gewesen.

Langlebigkeit, Kultur und Stil

Wer etwa an den idealen Stuhl für die Gastronomie oder den perfekten Beistelltisch denkt, sieht unwillkürlich Thonet Klassiker vor seinem inneren Auge. Die legendären Design-Ikonen verbinden auf unnachahmliche Weise Langlebigkeit mit Kultur und Stil. Die Zeit kann ihnen praktisch nichts anhaben – was ihre unübertroffene Gestaltung anbelangt und in Bezug auf ihre unerreichte Qualität.

Erfahrung trifft Hingabe: Präzisions-Stahlrohr für einen weltweit gesuchten Design-Klassiker.

Vieles ist für die dauerhafte Sicherung dieser Erfolge vonnöten: Einsatz, Teamgeist und vor allen Dingen das durch nichts zu ersetzende Know-how, das seit vielen Generationen wie ein kostbarer Schatz weitergegeben wird, indem Thonet seine Fachkräfte in den verschiedensten beteiligten Disziplinen selbst ausbildet: darunter Industriemechaniker, Holzmechaniker, Verfahrensmechaniker und Polsterer.

Nachhaltigkeit als Eigenschaft von wahrhaft gutem Design

In völligem Gegensatz zu den auf schnellstmöglichen konstruktiven und optischen Verschleiß konzipierten Hervorbringungen der fragwürdigen „Vier-Buchstaben-Möbelhäuser“ werden Thonet-Möbel mit der Zeit nur besser. Und sollte der raue Alltag einmal Spuren hinterlassen, lohnt in jedem Fall die Reparatur.

Hier zeigt sich übrigens eine zentrale Eigenschaft von wahrhaft gutem Design: Nachhaltigkeit. Was uns heute überzeugt, darf morgen nicht zum Entsorgungsproblem werden. Dazu erklärt Norbert Ruf, Creative Director und einer der Geschäftsführer von Thonet: „Wer bewusst konsumieren möchte und wem Nachhaltigkeit ein Anliegen ist, der ist bei uns an der richtigen Adresse.“

Weitere Informationen:
Thonet GmbH
www.thonet.de

 
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