Mit ihren in exklusiven Steingut-Geschirr-Serien bewahrt die französische Keramikmanufaktur Jars Céramistes ein wertvolles kulturelles Erbe. Unser Titelbild zeigt Teile der Kollektion CANTINE. Foto: © Jars Céramistes

Die Anfänge von Jars Céramistes fallen genau in die Zeit, als die französische Küche Europa über den exklusiven Kreis des Adels hinaus im Sinne einer verbindlichen Haute Cuisine zu erobern beginnt. Gegründet 1857 in Anneyron, im Südosten von Frankreich, ist die Keramikmanufaktur Jars Céramistes bis heute der Vision des Firmengründers treu geblieben. Mit seinem Familienatelier verfolgte Pierre Jars das Ziel, robuste Gegenstände für den Alltag zu schaffen, die Schönheit und Nützlichkeit perfekt in Einklang bringen.

Lebendiges Kulturerbe

Die heutigen Kollektionen von Jars Céramistes werden gemäß der Tradition des Hauses weiterhin vollständig von Hand gefertigt. Insgesamt 10 Arbeitsschritte benötigen die Keramikhandwerker vom Formen bis zum Glasieren. In Handgriffen gerechnet sind es durchschnittlich 21. Wichtiger als die nicht unbedingt spektakulär klingende Zahl ist allerdings das erforderliche Know-how – oder besser: Savoir-faire. Hiermit verbindet sich ein Versprechen für Produkte von höchster Qualität.

Andererseits wird, indem man auf der ausnahmslosen Fertigung mithilfe von selbst entwickelten Techniken beharrt, ein wertvolles kulturelles Erbe für künftige Generationen bewahrt. Bei Jars Céramistes sieht man darin eine Art Verpflichtung – und die Käuferschaft unterstützt die Manufaktur dabei, in einer von Wegwerfware überschwemmten Welt einen Kontrapunkt zu setzen.

Das Geheimrezept von Jars Céramistes

Konsequentes, ja vorbildhaftes Handeln bedeutet für Jars Céramistes auch, die eigene Steingutmischung aus sorgfältig ausgewählten natürlichen Tonerden herzustellen. Die geheime Rezeptur ist das Ergebnis langer Forschung. Das hierdurch gewonnene Steingut verspricht nach dem Brennen bei hoher Temperatur die schönsten Glasureffekte.

Die Technik des Glasierens ist im Prinzip seit Jahrtausenden unverändert. Doch sogar hier besitzt man Herstellungsgeheimnisse. Sie tragen dazu bei, dass beim Verschmelzen mit dem Steingut charakteristische Effekte und subtile Nuancen entstehen. Sie sind, wenn man so will, Ergebnisse des geplanten Zufalls. Ebenso wie die Suche nach einem bestimmten Farbton; ein anspruchsvoller Weg, der durchaus von Fehlschlägen begleitet wird.

Kreationen nach Maß

Erfolge feiert man nicht nur mit frei erhältlichen Geschirr-Serien. Mit seinem Labor stellt sich die Marke auch in den Dienst der Spitzengastronomie. So ließen bereits die Sterneköche Anne-Sophie Pic, Christophe Aribert, Arnaud Donckele und Jean Sulpice individuelle Geschirre kreieren. Überdies entwickeln die Designer Sarah Lavoine und India Mahdavi eigene Kollektionen gemeinsam mit dem Labor, das als kreativer und technischer Partner fungiert.

So oder so – die bei Jars Céramistes entstehenden Stücke bewegen sich in jedem Fall jenseits von Moden und Trends und lassen sich nicht in einem einzigen Stil eingrenzen. Ihre Individualität und Originalität sorgt zusammen mit der hohen Güte dafür, über lange Zeiträume aussagekräftig und relevant zu bleiben.

Weitere Informationen:
Jars Céramistes
www.jarsceramistes.com

Bildhinweis:
Für alle Fotos gilt: © Jars Céramistes

 
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