Suchergebnisse für: Handwerk

 

Einklang von Ästhetik und Funktion: Beovision Harmony

„Don’t you wonder sometimes about sound and vision?“, fragte David Bowie auf seinem 1977 veröffentlichten Album „Low“, das zu den einflussreichsten des Jahrzehnts gerechnet wird. Bereits damals – und sogar schon Jahrzehnte zuvor – hat man sich im dänischen Struer nicht nur gelegentlich, sondern ununterbrochen Gedanken über herausragende Klang- und Bildwiedergabe sowie die perfekte Verbindung

 

Zeit für wahren Luxus: Cane-line

Wahrer Luxus, das wird heute immer mehr Menschen bewusst, besteht nicht im grenzenlosen Anhäufen materieller Besitztümer, sondern in der Verfügungsgewalt über die eigene unwiederbringliche Lebenszeit. Zur Ruhe kommen, den Moment genießen – nur wem es gelingt, sich regelmäßig von der Hektik des Alltags, vom Zeit- und Termindruck und vom digitalen Dauerfeuer aus Mails und Kurznachrichten

 

Im Gespräch: Pia Pasalk

Die Arbeiten von Pia Pasalk beziehen ihre Faszination aus dem Spannungsfeld zwischen makelloser Oberfläche und Gebrauchs- respektive Werkspur, zwischen prosaischer Serialität und der Poesie des Unikats. Immer wieder schafft sie es, scheinbar unüberwindbare Gegensätze zu überraschenden Hybriden zu verschmelzen und Unregelmäßigkeiten durch Überbetonung ästhetisch zu nobilitieren und ins Zentrum spannender Inszenierungen zu rücken. Was läge

 

Einflussreiche Kreise: Wandschmuck von Ligne Roset

Er lässt die Wand zur Bühne werden: der neue stilistisch abgerundete Wandschmuck von Ligne Roset. Die beiden Wandtafeln „Oxy fluid“ und „Oxy drops“ sowie der Wandspiegel „Wall Jewellery_01“ passen perfekt zum Bauhaus-Jubiläum. Als überzeugender Ausdruck eines gesuchten zeitlosen Luxus lassen sie die Grenze zwischen Design und Kunsthandwerk verschwimmen. Hochwertige Unikate Die Wandtafeln Oxy Fluid (Titelbild rechts) und Oxy Drops

 

Form der Erinnerung: Notre-Dame

1994 gelang der US-amerikanischen Band „The Offspring“ in Europa der Durchbruch mit einem Song, der einen interessanten Refrain aufweist: „The more you suffer / The more it shows you really care“. Zu der Zeit glaubte man, dass mit dem Ende des Kalten Krieges der Teil der Geschichte beschlossen wurde, der jahrhundertelang unsägliches Leid durch gegenseitiges

 

Meisterwerke der Poesie in 3-D: Räder Design

Ein langes Gedicht, so argumentiert Edgar Allan Poe in seinem posthum veröffentlichten Essay „The Poetic Principle“, könne nicht existieren – es sei ein Widerspruch in sich. Stattdessen müsse es als Sammlung kürzerer Stücke angelegt werden; jeweils nicht zu lang, so dass sie sich in einer Sitzung rezipieren lassen. Fast wie geschaffen, um dem Anspruch des

 

Bauhaus-Jubiläum: Reden ist Silber, Zeigen ist Gold

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Im Zusammenhang mit dem Bauhaus-Jubiläum bewahrheitet sich der Satz einmal mehr. Hype droht abzulenken von dem, was vor hundert Jahren tatsächlich war. Der Erinnerungs-Goldrausch lockt indes auch jene an, die entgegengesetzt vorgehen, die in ähnlich zweifelhafter Weise banalisieren oder gar versuchen, zentrale Akteure vom Sockel zu stoßen. Glänzende

 

Wohnen mit 360-Grad-Perspektive: Living Landscape 755

Einem berühmten Satz aus der Feder Francis Picabias zufolge ist unser Kopf deswegen rund, „damit das Denken die Richtung wechseln kann“. Offen statt festgelegt, beweglich statt starr und eingeengt – so präsentiert sich auch das heutige Wohnen; basierend auf Ideen, die schon das Bauhaus prägten: freies Denken, die Beseitigung von Mauern in den Köpfen …

 

Bauhausbücher 2: Paul Klee

Als wahres publizistisches Highlight im Bauhaus-Jubiläumsjahr macht Lars Müller Publishers aus der Schweiz einer internationalen Leserschaft vier Bände der von Walter Gropius und László Moholy-Nagy herausgegebenen Bauhausbücher neu zugänglich. Im zweiten Band widmet sich Paul Klee der theoretischen Auseinandersetzung rund um das Skizzieren mithilfe geometrischer Formen und Linien. Aufbruchstimmung Die Idee, mittels einer Buchreihe Einblicke

 

Aufgedeckt: Uncover von Ligne Roset

„Uncover“ heißt die Fortsetzung eines 2017 von Marie Christine Dorner für Ligne Roset gestalteten Sofas. Diesmal hat sich die Designerin überlegt, den bekannten Sofakorpus erneut einzusetzen, jedoch befreit von der opulenten Decke des früheren Modells „Cover 1“. Für Uncover wählte sie stattdessen einen Bezug, der die moderne und kompakte Form des Vollschaumstoff-Sofas wie ein Handschuh