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Gedanken zu gutem Design

Ausgerechnet im Jahr des großen Bauhaus-Jubiläums verliert Deutschland und die Welt mit Karl Lagerfeld einen der kreativsten und produktivsten Gestalter. Neben einer fast übermenschlichen Vielzahl spektakulär inszenierter Kollektionen produzierte er auch Unmengen von Bonmots. So bezeichnete er sich als besten Kunden seines Papierkorbs, den er außerdem sein wichtigstes Möbelstück nannte. Zuverlässige Formel Das weckt Erinnerungen

 

Architektur mit großem A – ALDI Nord Campus

Ob von Nahem, aus der Ferne, oder gar aus der Vogelperspektive betrachtet – die signethafte Form des Architekturentwurfs von BAID macht auf Anhieb klar, um wessen Standort es sich handelt: Triangelförmig entwickelt sich der ALDI Nord Campus in die umliegende Parklandschaft hinein und reagiert mit einer fein ausgearbeiteten Modellierung der Volumen auf die Kleinteiligkeit des

 

Im Gespräch: Oliver Scherdel

COLD PERFECTION traf Oliver Scherdel, Geschäftsführer von Silentrooms. Das in Frankfurt am Main beheimatete Unternehmen sorgt durch die schallabsorbierende Ausstattung von Decken und Wänden für wohltuende Stille in Büros, Schulen, öffentlichen Gebäuden oder einfach überall dort, wo es unangenehm hallt, weil moderne schallharte Materialien verbaut wurden. Abtrennungen, Deckensegel, Stellelemente und Wandverkleidungen gehören ebenso zum Portfolio

 

Im Gespräch: Sandra Jörg

IT-Sicherheit ist in den letzten Jahren endgültig von einem nachgeordneten zu dem zentralen IT-Thema geworden. Das betrifft immer stärker auch den Bereich Kommunikation. Die Unbeschwertheit, mit der in früheren Jahren Dienste wie Social-Media-Plattformen und Messenger eingesetzt wurden, ist verflogen. COLD PERFECTION sprach mit Sandra Jörg, Gründerin und CEO von Blackpin (Bildmitte). Mit dem von ihr gegründeten

 

Wohnen mit 360-Grad-Perspektive: Living Landscape 755

Einem berühmten Satz aus der Feder Francis Picabias zufolge ist unser Kopf deswegen rund, „damit das Denken die Richtung wechseln kann“. Offen statt festgelegt, beweglich statt starr und eingeengt – so präsentiert sich auch das heutige Wohnen; basierend auf Ideen, die schon das Bauhaus prägten: freies Denken, die Beseitigung von Mauern in den Köpfen …

 

Aufgedeckt: Uncover von Ligne Roset

„Uncover“ heißt die Fortsetzung eines 2017 von Marie Christine Dorner für Ligne Roset gestalteten Sofas. Diesmal hat sich die Designerin überlegt, den bekannten Sofakorpus erneut einzusetzen, jedoch befreit von der opulenten Decke des früheren Modells „Cover 1“. Für Uncover wählte sie stattdessen einen Bezug, der die moderne und kompakte Form des Vollschaumstoff-Sofas wie ein Handschuh

 

Meisterhafte Hommage: The Farns von Walter Knoll

„The Farns“ – dieser Name ist Programm: Im Jahr des Bauhaus-Jubiläums verneigt man sich bei Walter Knoll vor dem früheren Leiter der legendären Kunstschule, der das Amt als Nachfolger von Hannes Meyer in schwierigen Zeiten bis zur zwangsweisen Schließung inne hatte. Doch das von dem traditionsreichen Hersteller neu vorgestellte Sideboard geht weit über eine Hommage

 

Bauwelt Fundamente: Hannes Meyer

Pünktlich zum hundertjährigen Bauhausjubiläum beleuchtet eine Neuerscheinung Wirken und Wirkung von Hannes Meyer, dem zweiten Bauhausdirektor. Herausgegeben wird es von Philipp Oswalt – Publizist, Architekt, Professor an der Uni Kassel und langjähriger Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau. Versachlichung und Demokratisierung Hannes Meyer hat von 1928 bis 1930 die von Walter Gropius und den frühen Meistern

 

Doppeljubiläen und Halbkugeln: Rosenthal TAC

Tradition ist zu einem schwierigen Geschäft geworden. Ideen und Trends lösen einander zunehmend schneller ab, Wissen hat eine immer kürzere Halbwertszeit und selbst Unternehmen werden im Durchschnitt deutlich weniger alt als in früheren Zeiten. Wer die Gründe verstehen will, muss sich mit den gesellschaftlichen Veränderungen und deren Ursachen beschäftigen. Als Erklärung infrage kommen beispielsweise auch

 

Design meets Zero Waste: Becher to go by Thomas

Gemessen an dem gewaltigen Gesamtaufkommen an Verpackungsmüll oder den mit Plastikmüll verseuchten Weltmeeren sind die 320 000 Coffee-to-go-Becher, die Schätzungen zufolge in jeder einzelnen Stunde in Deutschland verbraucht werden, offensichtlich nicht das dringendste Umweltproblem. Doch es ist allemal besser einen kleinen Beitrag zu leisten, als nur über den Zustand unseres Planeten im Anthropozän zu klagen.