Die Biennale di Venezia, erstmals eröffnet im Jahre 1895, ist die älteste internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst der Welt. Verglichen mit dem im Stadtteil San Polo unmittelbar am Canal Grande gelegenen Palazzo Papadopoli ist der bedeutende Treffpunkt der internationalen Kunst- und Kulturszene dennoch eher als jung zu bezeichnen. Denn der in seiner heutigen Verwendung als Hotel Aman Venice bekannte, elegante Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert. Hier von einem Übernachtungstipp zu sprechen, wäre die perfekte Untertreibung. Vielmehr handelt es sich um den idealen schwelgerischen Rückzugsort für anspruchsvollste Venedig-Reisende, dem zugleich das Kunststück gelingt, zur Biennale selbst in mehrfacher Hinsicht künstlerische Akzente zu setzen.
Aman Venice wird Teil der künstlerischen Landkarte
Während der 61. Biennale, die von Mai bis November 2026 stattfindet, begrüßt Aman Venice Charlotte Colbert für eine transformative Residency. Nach ihrem großangelegten öffentlichen Projekt Chasing Rainbows in New York und der Fertigstellung ihres zweiten Spielfilms Becoming Capa, bringt die gefeierte britisch-französische Künstlerin und Filmemacherin eine immersive Reflexion über die zeitgenössischen Paradoxien Venedigs in den Palazzo Papadopoli. Teil der künstlerischen Landkarte wird das Aman Venice zusätzlich durch Possible Landscapes – eine von Yasmine Helou kuratierte Installation in den privaten Gärten des Hauses. Sie besteht aus einer Serie surrealistischer Skulpturen und ist als Erweiterung von Colberts monumentaler Installation im Palazzo konzipiert.

Neben der Kunst widmet sich das Aman Venice auch dem Kunsthandwerk, indem man individuelle Begegnungen mit venezianischen Kunsthandwerkern organisiert – von Glasbläsern auf Murano bis zu Seidenwebern oder Gondelbauern.
Monumental und zugleich privat und unaufdringlich
Gäste gelangen per Boot zum Aman Venice. Empfangen werden sie in der monumentalen Eingangshalle des Palazzo Papadopoli zwischen Fresken und historischen Reliefs. Die historische Substanz wurde behutsam restauriert, originale Werke von Giovanni Battista Tiepolo blieben bis heute erhalten. Die Zimmer und Suiten prägen bemalte Decken, Holzvertäfelungen und venezianische Kronleuchter. Viele von ihnen eröffnen einen unmittelbaren Blick auf den Canal Grande.

Im Restaurant des Aman Venice mit Namen Arva steht eine saisonale italienische Küche im Mittelpunkt, die den Schwerpunkt auf regionale Produkte und handwerkliche Zubereitung legt. Das Palazzo Kitchen Table ergänzt das kulinarische Angebot. Es punktet mit Kochkursen und steht für private Abendessen zur Verfügung. Einen privaten Rahmen für Dinner und Zusammenkünfte bieten außerdem die historischen Salons des Palazzo, darunter der Stanza del Tiepolo. Überdies ist die exklusive Nutzung des Palazzo für besondere Anlässe auf Wunsch ebenso möglich.
Weitere Informationen:
Aman Group S.a.r.l.
www.aman.com
Bildhinweis:
Für alle Fotos gilt: © Amanresorts Limited

