Suchergebnisse für: Wirtschaft, Handel

 

Belegbar besser: Neue App von A&G soll Bons ersetzen

Auch in Zeiten der Digitalisierung bedeutet Einkaufen noch immer überwiegend Zettelwirtschaft. Die papierenen Kassenbelege haben jedoch gleich mehrere schwere Makel. Nicht nur, dass sie sich scheinbar stets genau dann entmaterialiseren, wenn man ein Produkt wegen eines Defekts umtauschen, und hierfür den Kauf beim Händler seines Vertrauens nachweisen muss. Selbst für den Fall, dass alles sorgfältig

 

Ökonomie: David gegen Goliath

1983 mahnte Paul Weller, der zu den einflussreichsten britischen Musikern der letzten Jahrzehnte zählt, in dem von Gier und Moral handelnden Song „Money-Go-Round, pts. 1 & 2“ seiner damaligen Band „The Style Council“, man solle das Geld-Karussell genau beobachten. 2007, ein knappes Vierteljahrhundert später, lieferten Forscher des Lehrstuhls für Systemgestaltung an der ETH Zürich überraschende

 

Digitalisierung – mal mit, mal ohne Masterplan

Wenn es stimmt, dass Nachahmung die höchste Form der Anerkennung ist, muss man sich Sorgen um Europas Zukunft machen. Denn während China lange Zeit fast ausschließlich für das Kopieren westlicher Produkte und Konzepte bekannt war, kommen inzwischen immer mehr eigene Ideen aus seinen rasant wachsenden Industriezentren, deren Namen bei uns kaum jemand kennt. Allein die

 

Obsoleszenz und die Sollbruchstellen im Kopf

Es ist nicht ganz klar, ob Bernard London den Begriff „geplante Obsoleszenz“ erfunden oder übernommen hat. Jedenfalls glaubte der New Yorker Immobilienmakler inmitten der Weltwirtschaftskrise die Lösung zu ihrer Bekämpfung und zur Vermeidung künftiger Krisen gefunden zu haben. Im Grunde sieht sein Konzept vor, Verbraucher nach Ablauf einer vorgegebenen Nutzungsdauer zur Herausgabe ihrer Produkte an

 

Vom Kopisten zum Trendsetter: Digitale Weltmacht China

Der chinesische Kaufmann, Politiker und Philosoph Lü Buwei schrieb vor rund 2300 Jahren einen bemerkenswerten Satz – wie geschaffen, um ihn einer Beschäftigung mit der heute zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde voranzustellen: „Der Weise scheint in seinem Handeln langsam und ist doch schnell, er scheint zögernd und ist doch geschwind: weil er auf die rechte Zeit

 

Zukunft der Arbeit: Ein digitales Déjà-vu

Die US-Automobilindustrie ist inzwischen in der Lage, ein Fahrzeug mit allen Schikanen ohne einen einzigen Arbeiter herzustellen. Die kommenden zehn bis fünfzehn Jahre aber werden insbesondere im Bereich Produktion die gesamte bisherige Industriegeschichte in den Schatten stellen … Déjà-vu: Was wie einer der unzähligen zeitgenössischen Kommentare zu Digitalisierung und Industrie 4.0 wirkt, ist in Wahrheit

 

Schlüsseltechnologie Batterie: Von Wasser, Brot und Butter

Der erwartete Durchbruch der Elektromobilität rückt die Batterie als Schlüsseltechnologie immer stärker in den Mittelpunkt. Weltweit wird unter Hochdruck an der Verbesserung der Kapazitäten, am Ladeverhalten und an der Reduzierung der Kosten gearbeitet. Die Sprünge in der letzten Zeit hinsichtlich der Energiedichte beeindrucken. Innerhalb der „EQ“ genannten Elektrosparte von Mercedes-Benz zum Beispiel rechnet man mit

 

Was ist Geld – und wenn ja, wie viel?

Anmerkungen zu dem unübersehbaren gesellschaftlichen Defizit im Umgang mit Geld und einer lohnenden literarischen Wiederentdeckung: Andreas Eschbachs Roman „Eine Billion Dollar“ aus dem Jahre 2001 (ISBN: 978-3404150403). Wir müssen reden – und gleichzeitig ein Tabu verletzen. Noch immer beherzigt die Mehrheit der Deutschen offenbar die unsägliche Redewendung: „Über Geld spricht man nicht.“ Das zeigte eine

 

Neues vom Planeten Plastik

Greenwashing oder überzeugendes Engagement? Mit seinem vor acht Jahren eingeführten „Sustainable Living Plan“ für mehr Nachhaltigkeit hat Unilever nach eigenen Angaben bislang großen Erfolg. So seien Marken des Konzerns, die Nachhaltigkeit in ihrem Kern tragen, um 46 Prozent schneller gewachsen als das übrige Portfolio [1]. Insgesamt, so wird gemeldet, sei man auf dem besten Weg,

 

Zwischen Unsinn und Besinnlichkeit

Der Überlieferung nach soll William Sydney Porter im Dezember 1905 erst kurz vor dem Drucktermin mit dem Schreiben einer inzwischen weltbekannten weihnachtlichen Kurzgeschichte begonnen und sich so aus einer Verlegenheit befreit haben. Dem Zeitdruck ist es nicht geschuldet, dass sich darin die Protagonisten unbrauchbare Geschenke machen: die Frau, die ihre Haare für Geld abschneiden lässt,