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Leuchtende Bauhaus-Ikone: HBW Bogler Lampe

1934 gründete Hedwig Bollhagen, die zu den wichtigsten Designern Deutschlands gerechnet wird, im brandenburgischen Marwitz eine herausragende Manufaktur für Keramik. Trotzdem sie selbst nie am Bauhaus studierte, war ausgerechnet sie es, die die dort entwickelten Ideen aus tiefster Überzeugung und Hingabe weitertrug. Immerhin wäre sie als freidenkende und emanzipierte junge Frau womöglich nicht lange am

 

Kein Kinderkram: Nachhaltige Mode von Leevje

Nach uns die Sintflut? Noch immer produzieren und konsumieren wir weitgehend so, als hätten wir die Zeichen der Zeit übersehen. Als gäbe es Ersatz für das angeschlagene Raumschiff Erde. Eltern haften für ihre Kinder, heißt es oftmals. Doch was den Umgang mit unseren irdischen Ressourcen anbelangt, werden Kinder umgekehrt eines Tages für die Gedankenlosigkeit und

 

Einklang von Ästhetik und Funktion: Beovision Harmony

„Don’t you wonder sometimes about sound and vision?“, fragte David Bowie auf seinem 1977 veröffentlichten Album „Low“, das zu den einflussreichsten des Jahrzehnts gerechnet wird. Bereits damals – und sogar schon Jahrzehnte zuvor – hat man sich im dänischen Struer nicht nur gelegentlich, sondern ununterbrochen Gedanken über herausragende Klang- und Bildwiedergabe sowie die perfekte Verbindung

 

Zeit für wahren Luxus: Cane-line

Wahrer Luxus, das wird heute immer mehr Menschen bewusst, besteht nicht im grenzenlosen Anhäufen materieller Besitztümer, sondern in der Verfügungsgewalt über die eigene unwiederbringliche Lebenszeit. Zur Ruhe kommen, den Moment genießen – nur wem es gelingt, sich regelmäßig von der Hektik des Alltags, vom Zeit- und Termindruck und vom digitalen Dauerfeuer aus Mails und Kurznachrichten

 

Im Gespräch: Pia Pasalk

Die Arbeiten von Pia Pasalk beziehen ihre Faszination aus dem Spannungsfeld zwischen makelloser Oberfläche und Gebrauchs- respektive Werkspur, zwischen prosaischer Serialität und der Poesie des Unikats. Immer wieder schafft sie es, scheinbar unüberwindbare Gegensätze zu überraschenden Hybriden zu verschmelzen und Unregelmäßigkeiten durch Überbetonung ästhetisch zu nobilitieren und ins Zentrum spannender Inszenierungen zu rücken. Was läge

 

Einflussreiche Kreise: Wandschmuck von Ligne Roset

Er lässt die Wand zur Bühne werden: der neue stilistisch abgerundete Wandschmuck von Ligne Roset. Die beiden Wandtafeln „Oxy fluid“ und „Oxy drops“ sowie der Wandspiegel „Wall Jewellery_01“ passen perfekt zum Bauhaus-Jubiläum. Als überzeugender Ausdruck eines gesuchten zeitlosen Luxus lassen sie die Grenze zwischen Design und Kunsthandwerk verschwimmen. Hochwertige Unikate Die Wandtafeln Oxy Fluid (Titelbild rechts) und Oxy Drops

 

Form der Erinnerung: Notre-Dame

1994 gelang der US-amerikanischen Band „The Offspring“ in Europa der Durchbruch mit einem Song, der einen interessanten Refrain aufweist: „The more you suffer / The more it shows you really care“. Zu der Zeit glaubte man, dass mit dem Ende des Kalten Krieges der Teil der Geschichte beschlossen wurde, der jahrhundertelang unsägliches Leid durch gegenseitiges

 

Meisterwerke der Poesie in 3-D: Räder Design

Ein langes Gedicht, so argumentiert Edgar Allan Poe in seinem posthum veröffentlichten Essay „The Poetic Principle“, könne nicht existieren – es sei ein Widerspruch in sich. Stattdessen müsse es als Sammlung kürzerer Stücke angelegt werden; jeweils nicht zu lang, so dass sie sich in einer Sitzung rezipieren lassen. Fast wie geschaffen, um dem Anspruch des

 

Bauhaus-Jubiläum: Reden ist Silber, Zeigen ist Gold

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Im Zusammenhang mit dem Bauhaus-Jubiläum bewahrheitet sich der Satz einmal mehr. Hype droht abzulenken von dem, was vor hundert Jahren tatsächlich war. Der Erinnerungs-Goldrausch lockt indes auch jene an, die entgegengesetzt vorgehen, die in ähnlich zweifelhafter Weise banalisieren oder gar versuchen, zentrale Akteure vom Sockel zu stoßen. Glänzende

 

Wohnen mit 360-Grad-Perspektive: Living Landscape 755

Einem berühmten Satz aus der Feder Francis Picabias zufolge ist unser Kopf deswegen rund, „damit das Denken die Richtung wechseln kann“. Offen statt festgelegt, beweglich statt starr und eingeengt – so präsentiert sich auch das heutige Wohnen; basierend auf Ideen, die schon das Bauhaus prägten: freies Denken, die Beseitigung von Mauern in den Köpfen …